En reise fra Perth til Sydney

[Dieser Beitrag wurde auf Norwegisch verfasst, weil ich gerade diese Sprache lerne. Für Hinweise auf Fehler wäre ich sehr dankbar.]

I 2005 reiste jeg fra Perth (på vestkysten av Australia) til Sydney (på østkysten av Australia) i et tog som heter Indian Pacific. Fotoer av reisen har jeg ikke, men jeg ville skrive ned likevel noen erindringer her.

Reisen begynte i East Perth stasjon. Etter en kort „welcome aboard“ seremoni steg passasjerene på toget. Jeg hadde en kabin for en person; den var veldig litt men den hadde en stol, en seng, et skap, en håndvask og selvfølgelig et vindu. I enden av vognen var en dusj og et toalett. Gangen i vognen var ikke rett men hadde en S-form for å passe best de mange kabiner. Det fantes også vogner med kabiner for to personer, vogner uten kabiner, en spisevogn og to lokomotiv.

Flere timer etter at toget startte i Perth, kom vi til Kalgoorlie. Det var allerede mørk men passasjere hadde muligheten å gjøre en litt busstur. I bussen så vi noe av byen og også en mine i nærheten.

Toget kjørte videre, og snar var vi i ørkenen. Landskapet var påfallende — det fantes inget tre, inget hus, ingen bakke, bare jorden og på noen steder spinifex gress. Jorden var delvis svært rød — som jeg fant veldig vakker — og jeg tilbrakte flere timer med å se på landskapet.

Toget stoppet i Cook, et tettsted i delstaten South Australia. I følge togpersonalet bodde i Cook bare to personer! Det fantes en suvenirbutikk; utenfor var det het og det fantes mange fluer. Vanntanker i torget ble også fylte opp.

På morgenkvisten rakk vi Adelaide, hovedstad i South Australia. Vi hadde muligheten å gjøre en litt busstur, men denne gangen bestemte jeg meg for å bli i caféen i togstasjon. I Adelaide ble vekslet togbesetningen. Etter en stund kjørte tog av i retningen til Sydney.

På veien til Sydney stoppet toget i Broken Hill. Da hadde vi ingen mulighet å gjøre en tur, fordi pausen var så kort.

Senere kom vi til Blue Mountains. Fjellene var veldig forskjellige fra ørkenlandskapet som vi så tidligere i reisen. Det begynte sterk å regn. Endelig var vi i Sydney, den storste byen i Australia. I Sydney Central stasjon måtte toget separares i to deler, fordi stasjonplattformen var for kort. Jeg gikk av toget og min reise — 4000 kilometer, 72 timer, 3 tilsoner — var forbi.

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Ausflug nach Melbourne

Am Sonntag war ich in Melbourne, der zweit größten Stadt Australiens. Ich bin schon um 05:20 mit dem Hobart Airport Shuttle losgefahren, und kurz vor 9 Uhr kam ich mit dem Skybus im Stadtzentrum Melbournes an.

Danach ging es mit der Route 96 Tram nach St Kilda weiter. Dafür benötigte ich eine myki card (eine Chipkarte), denn Papierfahrscheine sind mittlerweile in Melbourne vollständig abgeschafft worden. Die Karte sieht so aus:

myki

myki

Beim Einsteigen einer Tram muss man die Karte kurz über ein Chipkartenlesegerät halten, damit der entsprechende Fahrpreis abgebucht werden  kann. Persönlich fand ich, dass ich immer ein paar Versuche brauchte, bis die Karte vom Gerät erkannt wurde. (Ich war auch nicht der einzige Passagier, dem es so ging.) Naja, wahrscheinlich geht das besser nach ein bisschen Übung. Die Bahnfahrt selbst war sanft und schnell, und auch als stehender Passagier nicht unbequem.

In St Kilda angekommen durfte ich mich mit dem gut bekannten YouTuber Manniac treffen. Wir hatten Frühstück in einem Café. Es war sehr nett, mit ihm zu reden, und ich fühlte mich privilegiert, dass er sich so viel Zeit für mich genommen hat.

Nach dem Treffen nahm ich die Tram zurück ins Stadtzentrum. Nach ein paar Orientierungsschwierigkeiten fand ich den Weg zur Southbank, wo ich den Eureka Tower ausfindig machte. Dort bin ich mit dem Hochgeschwindigkeitsaufzug zum Skydeck gefahren. Von dort aus bekommt man eine herrliche Aussicht über die Stadt, und es gibt sogar eine Terrasse und auch eine Glasplattform, von der man die Aussicht noch besser genießen kann (die sogennante Edge Experience):

edge

edge

Danach wollte ich das Old Melbourne Gaol besichtigen. Mit der Tram dorthin gefahren habe ich mir eine Eintrittskarte gekauft, worauf die Mitarbeiterin mir sagte, eine Führung des Gefängnisses fange in 2 Minuten gleich um die Ecke an. Also bin ich um die Ecke gegangen und habe mich der Gruppe, die dort stand, angeschlossen. Erst als ich einige Minuten mit der Gruppe unterwegs war, fiel mir auf, dass das gar keine Führung des Gefängnisses war, sondern eine Stadttour von ImFree. Die Tour war trotzdem sehr unterhaltsam, und ich habe viel von der Stadt und ihrer Geschichte sehen und erfahren können. Am Ende der Tour war es zu spät, zum Old Melbourne Gaol zurückzukehren, aber ich war ehrlich gesagt gar nicht böse über die verschwendete Eintrittskarte.

Nach der Tour überlegte ich kurz, ob genug Zeit war, um etwas anderes zu machen, entschied ich mich aber letzten Endes, zurück zum Flughafen zu fahren. Wie sich herausstellte war das die richtige Entscheidung, da der Bus unterwegs in einen Stau geraten ist und dadurch 20 Minuten später am Flughafen angekommen ist, als ich erwartete. Ich ging dann zum Gate 1, wie es auf der Bordkarte stand, und wartete. Es tat sich eine Weile lang nichts, dann hörte ich eine Durchsage: „Final boarding call for flight VA1332 to Hobart at Gate 15!“ Also musste ich wieder durch die Sicherheitskontrolle und schnell das andere Gate finden, um auf den letzten Drucker ins Flugzeug einsteigen zu können.

Alles in allem war ich positiv überrascht, wie gut mir Melbourne gefallen hat. (Obwohl Melbourne die am nähesten liegenden Großstadt von Hobart ist, bin ich meistens nur zum Durchreisen da und kenne mich viel besser mit Sydney und Canberra aus.) Die Leute waren freundlich, das Wetter angenehm, der Verkehr ruhig, und ich hatte keine allzugroßen Schwierigkeiten, mich zurechtzufinden. Ich würde jedem einen Besuch in diese Stadt empfehlen.

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10 Flattr users who deserve more support

[Dieser Beitrag wurde ausnahmsweise in Englisch verfasst, weil ich davon ausgehe, dass der Inhalt auch für Nicht-Deutschsprachige von Interesse sein wird.]

When I read about the #flattrfriday initiative on Twitter recently, I decided to use my blog to present a few of my favourite Flattr users. Each of the users mentioned in this blog post produces great content, but has nevertheless received fewer than 50 Flattrs.

1. Subhash Austrian photoblogger. There are many beautiful photographs on his website, but what I find especially impressive are the photographic panoramas he is able to create, such as this one. His blog is at http://www.subhash.at/fotoblog/ (some content also available in English).

2. VK7HSE Australian blogger, writing mostly about technology, politics and local events. He is also the only other Flattr user I know of from my home state of Tasmania. His blog is at http://vk7hse.hobby-site.org/

3. scarabaea Youtuber and blogger I discovered recently, who makes interesting videos about computer games, programming and various other topics. You’ll need to be able to understand German. Her website is here: http://www.bleeptrack.de/

4. ElcioBuch German YouTuber who, incredibly, manages to upload about an hour of new video material almost every single day. His flagship project is the Elcio Buch-Projekt, where a community of writers, artists, musicians and others collaborate to produce a series of books set in the fantasy world of Divoisia. He also produces let’s plays and audio books. You’ll need to be able to understand German. If you are learning German, you will probably find his videos easier to understand than most, due to his extremely clear diction. Website of the the Elcio Buch-Projekt: http://www.elciobuch.de/wordpress/

5. Stein_Thor One of the things I love about Flattr is that it makes it easy to discover new music online. Stein Thor is one of the first musicians I found this way. He is a composer and pianist from Iceland. His SoundCloud profile https://soundcloud.com/steinithor already contains over 150 tracks, mostly of self-written piano music, and new ones are uploaded regularly.

6. thejinxes An indie folk-pop duo from the US. You can listen to their music here: https://soundcloud.com/thejinxes

7. rekado Musician and programmer from China. You can listen to his music here: https://soundcloud.com/rekado

8. romeowecks Pianist and composer from Germany. You can listen to his music here: https://soundcloud.com/romeowecks

9. laurent.guine Pianist and composer from France. You can listen to his music here: https://soundcloud.com/laug

10. leopold.guy Pianist and composer from France. You can listen to his music here: https://soundcloud.com/leopoldguy

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Ausflug nach King Island

Als Tasmanier bin ich schon ziemlich oft über die Bass-Straße geflogen, dennoch hatte ich bis neulich nie einen Fuß auf einer der Inseln in diesem Gewässer gesetzt. Als ich vor ein paar Wochen unerwartet ein paar Tage frei hatte, habe ich mich spontan entschieden, eine kurze Reise nach King Island zu unternehmen. Mit ungefähr 1500 Einwohnern ist King Island die bevölkerungsreichste Insel der Bass-Straße. Sie ist nach Philip Gidley King, einem früheren Gouverneur von New South Wales und Tasmanien, gennant worden.

Als ich am Freitag mit dem Taxi am Flughafen in Launceston amkam, musste ich feststellen, dass kein Abfertigungsschalter der Fluggesellschaft, bei der ich den Flug gebucht habe, im Hauptgebäude war. Als ich gefragt habe, hat mir einer der Flughafenpersonal den Weg zu einem Nebengebäude gezeigt, wo diese Fluggesellschaft zu Hause sei. Dort hat mich ein Angestellter gegrüßt und gefragt, ob ich Tim sei. Er hat mir eine Bordkarte gegeben, was eigentlich nur ein Stück Pappe mit der Sitzplatznummer darauf war. Ich ging in den Wartebereich (es war keine Sicherheitskontrolle) und wartete mit den anderen beiden Passagieren.

Der Flieger war ein Metroliner — ein Propellorflugzeug mit 19 Sitzplätzen. Drinnen war es bequem, obwohl manche Sachen fehlten, an denen man vielleicht von größeren Flugzeugen gewöhnt ist (Essen, Toilette, Inflight-Entertainment usw). Da die Sitze in Einzelreihen angeordnet waren (außer den drei Sitzplätzen ganz hinten), hatte jeder Passagier einen Fensterplatz. Vor dem Start hörten wir die routine Durchsage mit Sicherheitsanweisungen und so; die habe ich nur teilweise verstanden, weil die Propellor laut waren und die Durchsage etwas zu schnell und undeutlich gesprochen wurde. Der Flug ging um ungefähr 07:15 los — bei Sonnenaufgang, meine Lieblingstagezeit zu fliegen🙂

Nach einer sehr sanften Landung blieben wir eine kurze Zeit in Wynyard, wo noch 5 Passagiere eingestiegen sind. Nach wenigen Minuten waren wir wieder unterwegs.

Auf King Island gelandet bin ich zum Flughafengebäude gegangen, wo ich von der Motelbetreiberin gegrüßt wurde. Nachdem die Koffer aus dem Flugzeug entladen wurden, hat sie mich zum Motel gefahren. Auf dem Weg sind wir durch Currie gefahren, und sie hat mir auch kurz ein paar andere Sehenswürdigkeiten gezeigt — unter anderem eine Fabrik, wo Seetang verarbeitet wird. King Island ist, wie ich später erfahren habe, eine wichtige Seetangsquelle, und Seetang wird von der Insel nach Schottland exportiert, um weiter verarbeitet zu werden.

Ins Motel eingecheckt bin ich dann Richtung Currie aufgebrochen. Eigentlich sollte der Weg nur 5-10 Minuten (zu Fuß) dauern. Nach einer halben Stunde musste ich feststellen, dass ich noch nicht in Currie war. Ich habe mich dann entschlossen, zum Motel zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin bin ich aber doch irgendwie in Currie angelangt! Naja, meine Navigationskünste sind nicht die besten😉

Das Zentrum Currie ist kompakt, dennoch befanden sich dort viele Geschäfte — unter anderen drei Cafés, zwei (ziemlich große) Supermärkte, ein Hotel, ein Postamt, ein Zeitungsladen, eine Bäckerei, eine Metzgerei, ein Immobilienmakler, eine Bankfiliale und eine Wäscherei. Da es zu der Zeit ziemlich kalt und regnerisch war, habe ich erst eine Weile in der Bäckerei bei einem heißen Getränk gesessen. Danach habe ich mir die anderen Geschäfte angeschaut — und auch einen kleinen Markt auf der Veranda des Hotels, der freitags stattfindet.

Currie Zentrum

Als es aufhörte zu regnen, bin ich zurück zum Motel gegangen. Das Zimmer hatte eine schöne Aussicht über den Golfspielplatz und das Wasser. Da musste ich mir denken: Würde man westwärts von der Westküste der Insel (wo ich war) segeln, würde man vermutlich erst in Südamerika wieder Land sehen. (Westaustralien und Südafrika befinden sich wesentlich weiter nordwärts.)

Aussicht aus dem Motelzimmer

Später ging ich zum King Island Club zum Abendessen. Ich setzte mich neben das Kaminfeuer und es war wunderschön warm. Als die Kellnerin zu mir kam, habe ich gesagt, dass ich Vegetarier sei, und sie hat mir gesagt, man könne eine chinesische Gemüsepfanne machen. Ich habe das und auch eine Süßkartoffelsuppe bestellt, und alles schmeckte super.

Am Samstag war es wieder kalt und regnerisch. Die Motelbetreiberin hatte mir am Freitag erzählt, dass sich in der Nähe von Currie ein sogennantes „Restaurant With No Food“ befinde. (Der Name ist vermutlich eine Anspielung auf das Lied A Pub with No Beer.) Das „Restaurant“ ist eigentlich ein Bootshaus. Man nimmt eigenes Essen mit und bereitet es selber dort. Es schien mir, dass dieser Ort bei schlechtem Wetter gemütlich sein könnte, deshalb habe ich mich auf den Weg dorthin gemacht. Ich machte kurz Pause in Currie, wo ich ein paar Sachen einkaufte, und wartete bis der Regen ein bisschen nachließ. Danach bin ich zum Restaurant gelaufen. Dieses Mal hatte ich keine Navigationsprobleme🙂

Das Restaurant besteht aus einem Raum mit Aussicht aufs Wasser. Geschirr, Besteck, Wasserkocher, Grill, Tisch und Sessel stehen zur Verfügung. Es gibt auch ein Keyboard, eine Trommel, Kunstwerke (die man kaufen konnte) und Lesestoff. Wer das Restaurant benutzt, wird gebeten, ein wenig Geld in eine Honesty Box einzuwerfen.

Honesty Box im Restaurant With No Food

Nach einer Weile fing es an, richtig stark zu regnen, deshalb bin ich einige Stunden dort geblieben. Außer einem Vater und seinem Kind, die kurz vorbeigekommen sind, habe ich sonst niemanden im Restaurant gesehen. Als der Regen endlich nachließ, habe ich das Restaurant verlassen.

Auf dem Weg zurück zum Motel habe ich mir einen Leuchturm angesehen. King Island war früher ein sehr gefährlicher Ort für Seefahrer und im 19. Jahrhundert sind viele Schiffe dort verunglückt. Deshalb befinden sich heutzutage vier Leuchtürme auf der Insel. In der Nähe des Leuchturms war ein kleines Museum, das an dem Tag zu hatte. Es gab aber eine kleine Ausstellung draußen. Dort habe ich gelesen, dass 1942 ein japanisches U-Boot in der Nähe gewesen sei und dass man einen Testflug mit einem Flugzeug, das an Bord war, gemacht habe.

Leuchturm

Am Sonntag war der Rückflug nach Launceston. Obwohl Auscheckzeit normalerweise um 10 Uhr gewesen wäre, hat mir die Motelbetreiberin gesagt, ich dürfe das Zimmer den Rest des Tages benutzen. Ich habe die meisten Sachen gepackt und bin dann nach Currie gelaufen. Dort habe ich ein paar Postkarten geschrieben. Da an dem Tag vergleichsweise gutes Wetter herrschte, bin ich eine Weile wandern gegangen, bevor ich zum Motel zurückkehrte.

Der Wartebereich im Flughafen auf King Island war bequem und eigentlich viel größer, als der in Launceston. Am Abfertigungsschalter hat man mich wieder gefragt, ob ich Tim sei — anscheinend fallen nicht-Inselbewohner auf😉. Das Flugzeug war ziemlich verspätet. Nachdem es gelandet war, hat ein alter Mann, der nah mir saß, beobachtet, wie das Personal die Propeller ein paar mal von Hand drehten. Dazu meinte er: „They’ll have to wind it up more than that!“ Danach musste das Personal — bei inzwischen strömendem Regen — das Gepäck ins Flugzeug laden. Kurze Zeit später sind erst die Launceston-Passagiere und dann die Wynyard-Passagiere eingestiegen, und wir fliegten los.

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Borland Turbo C Version 2.01 auf 64-bit Windows 7 installieren

Turbo C ist eine Entwicklungsumgebung für die Programmiersprache C, die in den 80er Jahren von der Firma Borland International entwickelt wurde. Zu seiner Zeit stellte Turbo C eine der besten Möglichkeiten dar, um Programme für den PC zu schreiben. Turbo C gehört jetzt der Firma Embarcadero, welche es als kostenlosen Download zur Verfügung stellt. Aber Turbo C wurde für die damaligen Betriebssysteme entwickelt. Wie kriegt man es auf einem modernen PC zum Laufen? Hier schildere ich die Schritte, die ich auf meinem 64-bit Windows 7 Rechner befolgt habe.

Schritt 1. Gehe auf folgende Webseite und lade den Win32 Installer herunter:

http://www.dosbox.com/download.php?main=1

Schritt 2. Führe den Win32 Installer aus.

Schritt 3. Gehe auf folgende Webseite und lade die Turbo C Software herunter (eine kostenlose Registrierung ist erforderlich):

http://cc.embarcadero.com/item/25636

Schritt 4. Kopiere das im Schritt 3 heruntergeladene Archiv in irgendein Verzeichnis – nehmen wir mal c:\TurboCInstaller – und extrahiere es. Es sollten nun folgende Verzeichnisse vorhanden sein:

C:\TurboCInstaller\Disk1
C:\TurboCInstaller\Disk2
C:\TurboCInstaller\Disk3

Schritt 5. Kopiere den ganzen Inhalt (Dateien und Unterverzeichnisse) des Verzeichnisses C:\TurboCInstaller\Disk1 ins Hauptverzeichnis. Tue dies ebenfalls für die Verzeichnisse C:\TurboCInstaller\Disk2 und C:\TurboCInstaller\Disk3. Das Verzeichnis C:\TurboCInstaller sollte nun insgesamt 75 Dateien und 4 Unterverzeichnisse enthalten.

Schritt 6. Erstelle jetzt ein Verzeichnis, wo die Turbo C Software installiert werden soll – nehmen wir mal C:\TurboCProgram.

Schritt 7. Öffne das DosBox Programm. Gib folgende Befehle ein (nach jeder Zeile Enter drücken):

mount a: c:\turbocinstaller
mount c: c:\turbocprogram
a:
install

Schritt 8. Das Turbo C 2.01 Installation Utility stellt jetzt folgende Fragen:

Press ENTER to continue, ESC to quit
Enter the SOURCE drive to use

Bei der ersten Frage einfach Enter drücken. Bei der zweiten gib a ein (falls es nicht schon darin steht), dann drücke Enter.

Schritt 9. Es öffnet sich ein Menü:

Install Turbo C on a Hard Drive
Update Hard Drive Copy of Turbo C 1.5 to Turbo C 2.01
Install Turbo C to a Floppy Drive

Wähle die erste Option mit den Pfeiltasten aus, drücke Enter.

Schritt 10. Es öffnet sich eine Liste Optionen:

Turbo C Directory: C:\TC
Header Files Subdirectory: C:\TC\INCLUDE
Library Subdirectory: C:\TC\LIB
BGI Subdirectory: C:\TC
Examples Subdirectory: C\TC
Unpack Examples: Yes
Memory Models...
---
Start Installation

Wähle die erste Option mit den Pfeiltasten aus, drücke Enter, gib c:\ ein, drücke Enter. Die darauf folgenden Optionen sollten sich automatisch anpassen:

Turbo C Directory: C:\
Header Files Subdirectory: C:\INCLUDE
Library Subdirectory: C:\LIB
BGI Subdirectory: C:\
Examples Subdirectory: C\
Unpack Examples: Yes
Memory Models...
---
Start Installation

Nun wähle „Start Installation“ aus, drücke Enter.

Schritt 11. Am Ende des Installationsvorgangs sollte eine Meldung gezeigt werden: „Turbo C is now installed on your system…Press any key to continue“. Drücke Enter; das Installationsprogramm schließt sich.

Schritt 12. Um Turbo C auszuführen, gib folgende Befehle an der DosBox-Eingabeanforderung ein:

c:
tc

Turbo C hat keine Maus-Unterstützung; Menüs werden mit der Tastatur bedient. Zum Beispiel, um den File-New Befehl auszuführen, drücke Alt+F, N. Beim Speichern/Laden von Dateien in Turbo C dürfen Dateinamen maximal 8 Zeichen (und keine Leerzeichen) plus 3 Zeichen in der Erweiterung enthalten. Turbo C scheint auch Probleme mit der deutschen Tastaturbelegung zu haben; es mag ratsam sein, zur amerikanischen Tastaturbelegung zu wechseln.

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Zahlen im Norwegischen

[Hier präsentiere ich ein paar Grundlagen zum Thema Zahlen im Norwegischen. Das ist keine umfassende Behandlung des Themas, sondern ein paar Notizen, die ich während meiner Recherchen im Internet gemacht habe. Ich lerne selbst erst seit ein paar Monaten diese Sprache, also es kann sein, dass ich manche Sachen falsch verstanden habe. Für Hinweise auf Fehler wäre ich sehr dankbar.]

Zahlen in Fremdsprachen sind immer ein Stolperstein für mich gewesen. Auch im Norwegischen sieht die Situation mit den Zahlen ein wenig kompliziert aus. Für bestimmte Zahlen gibt es verschiedene zulässige Schreibweisen, und bei den meisten zweistelligen Zahlen kann man entweder die erste oder die zweite Ziffer als erste aussprechen. Was hier folgt ist ein Versuch meinerseits, die üblichsten Formen der Zahlen im Norwegischen zu dokumentieren.

Die Kardinalzahlen 0-19 lauten so:

0 – null
1 – en
2 – to
3 – tre
4 – fire
5 – fem
6 – seks
7 – sju
8 – åtte
9 – ni
10 – ti
11 – elleve
12 – tolv
13 – tretten
14 – fjorten
15 – femten
16 – seksten
17 – sytten
18 – atten
19 – nitten

Bemerkungen:

  • Wenn die Zahl 1 als Artikel verwendet wird, bekommt sie — so wie im Deutschen — eine Endung, die dem Geschlecht des Nomens entspricht. Sie kann also auch ei oder et geschrieben werden.
  • Die Zahl 1 wird manchmal mit einem é statt eines e geschrieben.
  • Die Zahl 7 wird manchmal syv statt sju geschrieben.

Die Kardinalzahlen 20-29 lauten so:

20 – tjue
21 – tjueen
22 – tjueto
23 – tjuetre
24 – tjuefire
25 – tjuefem
26 – tjueseks
27 – tjuesju
28 – tjueåtte
29 – tjueni

Bemerkungen:

  • Tjue wird manchmal tyve geschrieben.
  • Ein Leerzeichen oder ein Bindestrich kann verwendet werden, um die zwei Teile des Wortes zu trennen.
  • Die Ziffern können „rückwärts“ ausgesprochen werden zB: fire og tjue oder fire å tjue statt tjuefire.

Hier sind die restlichen Kardinalzahlen, die man braucht, um bis 100 zählen zu können:

30 – tretti
40 – førti
50 – femti
60 – seksti
70 – sytti
80 – åtti
90 – nitti
100 – hundre

Die Ordinalzahlen sehen so aus:

1. – første
2. – andre
3. – tredje
4. – fjerde
5. – femte
6. – sjette
7. – sjuende
8. – åttende
9. – niende
10. – tiende
11. – ellevte
12. – tolvte
13. – trettende
14. – fjortende
15. – femtende
16. – sekstende
17. – syttende
18. – attende
19. – nittende
20. – tjuende
21. – tjueførste
22. – tjueandre
23. – tjuetredje
24. – tjuefjerde
25. – tjuefemte
26. – tjuesjette
27. – tjuesjuende
28. – tjueåttende
29. – tjueniende
30. – trettiende
40. – førtiende
50. – femtiende
60. – sekstiende
70. – syttiende
80. – åttiende
90. – nittende
100. – hundrede

Da diese Adjektiven sind, muss ihnen – so wie im Deutschen – die entsprechenden Endungen hinzugefügt werden.

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Pronomen im Norwegischen

[Hier präsentiere ich ein paar Grundlagen zum Thema Pronomen im Norwegischen. Das ist keine umfassende Behandlung des Themas, sondern ein paar Notizen, die ich während meiner Recherchen im Internet gemacht habe. Ich lerne selbst erst seit ein paar Monaten diese Sprache, also es kann sein, dass ich manche Sachen falsch verstanden habe. Für Hinweise auf Fehler wäre ich sehr dankbar.]

Im Norwegischen gibt es unterschiedliche Formen der Pronomen in der dritten Person Einzahl je nachdem, ob es sich um einen Menschen oder etwas anderes handelt. Hier sind die Subjektpronomen:

jeg – ich

vi – wir

du – du

dere – ihr

han – er (menschlich, grammatikalisch männlich, singular)

hun – sie (menschlich, grammatikalisch weiblich, singular)

den – er/sie (nichtmenschlich, grammatikalisch männlich oder weiblich, singular)

det – es (nichtmenschlich, grammatikalisch sächlich, singular)

de – sie (menschlich oder nichtmenschlich, plural)

Hier sind die Objektpronomen (Norwegisch kennt keinen Dativ):

meg – mich/mir

oss – uns

deg – dich/dir

dere – euch

ham oder han – ihn/ihm (menschlich, grammatikalisch männlich, singular)

henne – sie/ihr (menschlich, grammatikalisch weiblich, singular)

den – er/sie (nichtmenschlich, grammatikalisch männlich oder weiblich, singular)

det – es/ihm (nichtmenschlich, grammatikalisch sächlich, singular)

dem – sie/ihnen (menschlich oder nichtmenschlich, plural)

Die Reflexivpronomen sind gleich wie die Objektpronomen – außer in der dritten Person:

meg – mich/mir

oss – uns

deg – dich/dir

dere – euch

seg – sich

Die Possessivpronomen sind etwas komplizierter. Das Possessiv kann entweder vor oder nach dem Nomen stehen. Falls das Possessiv nach dem Nomen steht, bekommt das Nomen die entsprechende Endung für den bestimmten Artikel. Hier sind einige Beispiele:

hjulet min – mein Rad

hjulet vår – unser Rad

hjulet din – dein Rad

hjulet deres – euer Rad

hjulet hans – sein Rad (Besitzer ist menschlich, grammatikalisch männlich, singular)

hjulet hennes – ihr Rad (Besitzer ist menschlich, grammatikalisch weiblich, singular)

hjulet dens – sein/ihr Rad (Besitzer ist nichtmenschlich, grammatikalisch männlich oder weiblich, singular)

hjulet dets – sein Rad (Besitzer ist nichtmenschlich, grammatikalisch sächlich, singular)

hjulet deres – ihr Rad (Besitzer ist menschlich oder nichtmenschlich, plural)

Falls das Possessiv vor dem Nomen steht, hat das Nomen in der Regel keine Endung. Das Possessiv bekommt aber in manchen Fällen (genauer gesagt im Fall der ersten Person und der zweiten Person Einzahl) eine Endung, die dem Geschlecht und der Zahl des Nomens entspricht. In der ersten Person sieht das so aus:

min lastebil – mein LKW

mi dør – meine Tür

mitt hjul – mein Rad

mine bøker – meine Bücher

vår lastebil – unser LKW

vår dør – unsere Tür

vårt hjul – unser Rad

våre bøker – unsere Bücher

In der zweiten Person sieht das so aus:

din lastebil – dein LKW

di dør – deine Tür

ditt hjul – dein Rad

dine bøker – deine Bücher

deres lastebil – euer LKW

deres dør – eure Tür

deres hjul – euer Rad

deres bøker – eure Bücher

In der dritten Person sieht es so aus (da die Endungen für alle Geschlechte des besessenen Nomens gleich sind, gebe ich hier nur ein Beispiel pro Possessiv):

hans hjul – sein Rad (Besitzer ist menschlich, grammatikalisch männlich, singular)

hennes hjul – ihr Rad (Besitzer ist menschlich, grammatikalisch weiblich, singular)

dens hjul – sein/ihr Rad (Besitzer ist nichtmenschlich, grammatikalisch männlich oder weiblich, singular)

dets hjul – sein Rad (Besitzer ist nichtmenschlich, grammatikalisch sächlich, singular)

deres hjul – ihr Rad (Besitzer ist menschlich oder nichtmenschlich, plural)

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