Flattr – nicht nur ein Spendensystem!

Ich benutze seit 8 Monaten die Website Flattr. Es gibt schon ziemlich viele Blogposts, Videos usw im Internet, die erklären, wie Flattr funktioniert. Aber kurz mal zusammengefasst: Man zahlt jeden Monat einen kleinen Geldbeitrag, welcher am Ende des Monats unter allen Content-Anbietern, die man „geflattrt“ hat, geteilt wird. In diesem Artikel möchte ich aber darauf aufmerksam machen, dass Flattr auch zu anderen Zwecken als Geld-Spenden/-Sammeln verwendet werden kann.

Ist man bei Flattr eingeloggt, sieht man oben auf der Seite eine Schaltfläche „Katalog“. Klickt man darauf, sieht man folgendes:

Katalog

Man kann eine Kategorie öffnen und eine Liste aller „Sachen“ (in Flattr-Terminologie), die andere Flattr-Nutzer zur Verfügung gestellt haben, durchstöbern. Außerdem kann man die Suchfunktion verwenden, um bestimmten Content zu finden. Ich habe zum Beispiel viele tolle Musiker entdeckt, in dem ich einfach „soundcloud“ in die Suchleiste eingegeben habe.

Findet man eine Sache, die einem gefällt, hat man verschiedene Möglichkeiten. Man kann natürlich die Sache sofort flattrn oder sogar abonnieren (was heißt, die Sache wird jeden Monat automatisch geflattrt). Eine andere Möglichkeit heißt Folgen. Man geht auf das Profil, dem die Sache gehört, und klickt auf den „Follow“-Knopf:

Wikipedia

Die Funktionsweise dieses Knopfes ist leider ein bisschen verwirrend: Nachdem auf den Knopf geklickt wurde, sieht es so aus, als wäre nichts passiert. Erst wenn man die Seite aktualisiert, sieht man, dass der Knopf nun „Unfollow“ heißt.

Ist man einem Profil gefolgt, sieht man alle Aktivitäten dieses Flattr-Nutzers im Social Feed. Bei mir sieht der Feed so aus:

SocialFeed

Obwohl mir das Konzept eines Social Feeds gefällt, lässt die jetzige Implementierung meiner Meinung nach ein wenig zu wünschen übrig. Der einzige Inhaltstyp, für den das wirklich gut funktioniert, ist Fotos. Bei Tweets zum Beispiel hätte man ganz leicht den ganzen Text im Feed zeigen können; so wie es jetzt ist, muss man darauf klicken, um zu sehen, ob der Tweet überhaupt interessant ist. Dennoch benutze ich die Folgen-Funktion sehr häufig, quasi als eine Art Lesezeichen, damit ich neulich entdeckte Flattr-Profile nicht vergesse.

Bevor ich mich bei Flattr angemeldet hatte, wusste ich gar nicht, dass es den Katalog und den Social Feed gibt. Ich vermute, dass es vielen Nicht-Flattr-Nutzern genauso geht. Meiner Meinung nach wäre es wünschenswert, wenn sich Flattr und die Flattr-Community mehr Mühe geben würden, um diese nicht kostenpflichtigen Aspekte des Dienstes bekannter zu machen.

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Über Tim

Ein Tasmanier versucht, Deutsch zu schreiben
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3 Antworten zu Flattr – nicht nur ein Spendensystem!

  1. Flopublic schreibt:

    Das wusste ich ebenfalls nicht! Sehr interessant!

  2. Pingback: 10 Flattr users who deserve more support | Ein Tasmanier versucht, Deutsch zu schreiben!

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