Zahlen im Norwegischen

[Hier präsentiere ich ein paar Grundlagen zum Thema Zahlen im Norwegischen. Das ist keine umfassende Behandlung des Themas, sondern ein paar Notizen, die ich während meiner Recherchen im Internet gemacht habe. Ich lerne selbst erst seit ein paar Monaten diese Sprache, also es kann sein, dass ich manche Sachen falsch verstanden habe. Für Hinweise auf Fehler wäre ich sehr dankbar.]

Zahlen in Fremdsprachen sind immer ein Stolperstein für mich gewesen. Auch im Norwegischen sieht die Situation mit den Zahlen ein wenig kompliziert aus. Für bestimmte Zahlen gibt es verschiedene zulässige Schreibweisen, und bei den meisten zweistelligen Zahlen kann man entweder die erste oder die zweite Ziffer als erste aussprechen. Was hier folgt ist ein Versuch meinerseits, die üblichsten Formen der Zahlen im Norwegischen zu dokumentieren.

Die Kardinalzahlen 0-19 lauten so:

0 – null
1 – en
2 – to
3 – tre
4 – fire
5 – fem
6 – seks
7 – sju
8 – åtte
9 – ni
10 – ti
11 – elleve
12 – tolv
13 – tretten
14 – fjorten
15 – femten
16 – seksten
17 – sytten
18 – atten
19 – nitten

Bemerkungen:

  • Wenn die Zahl 1 als Artikel verwendet wird, bekommt sie — so wie im Deutschen — eine Endung, die dem Geschlecht des Nomens entspricht. Sie kann also auch ei oder et geschrieben werden.
  • Die Zahl 1 wird manchmal mit einem é statt eines e geschrieben.
  • Die Zahl 7 wird manchmal syv statt sju geschrieben.

Die Kardinalzahlen 20-29 lauten so:

20 – tjue
21 – tjueen
22 – tjueto
23 – tjuetre
24 – tjuefire
25 – tjuefem
26 – tjueseks
27 – tjuesju
28 – tjueåtte
29 – tjueni

Bemerkungen:

  • Tjue wird manchmal tyve geschrieben.
  • Ein Leerzeichen oder ein Bindestrich kann verwendet werden, um die zwei Teile des Wortes zu trennen.
  • Die Ziffern können „rückwärts“ ausgesprochen werden zB: fire og tjue oder fire å tjue statt tjuefire.

Hier sind die restlichen Kardinalzahlen, die man braucht, um bis 100 zählen zu können:

30 – tretti
40 – førti
50 – femti
60 – seksti
70 – sytti
80 – åtti
90 – nitti
100 – hundre

Die Ordinalzahlen sehen so aus:

1. – første
2. – andre
3. – tredje
4. – fjerde
5. – femte
6. – sjette
7. – sjuende
8. – åttende
9. – niende
10. – tiende
11. – ellevte
12. – tolvte
13. – trettende
14. – fjortende
15. – femtende
16. – sekstende
17. – syttende
18. – attende
19. – nittende
20. – tjuende
21. – tjueførste
22. – tjueandre
23. – tjuetredje
24. – tjuefjerde
25. – tjuefemte
26. – tjuesjette
27. – tjuesjuende
28. – tjueåttende
29. – tjueniende
30. – trettiende
40. – førtiende
50. – femtiende
60. – sekstiende
70. – syttiende
80. – åttiende
90. – nittende
100. – hundrede

Da diese Adjektiven sind, muss ihnen – so wie im Deutschen – die entsprechenden Endungen hinzugefügt werden.

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Pronomen im Norwegischen

[Hier präsentiere ich ein paar Grundlagen zum Thema Pronomen im Norwegischen. Das ist keine umfassende Behandlung des Themas, sondern ein paar Notizen, die ich während meiner Recherchen im Internet gemacht habe. Ich lerne selbst erst seit ein paar Monaten diese Sprache, also es kann sein, dass ich manche Sachen falsch verstanden habe. Für Hinweise auf Fehler wäre ich sehr dankbar.]

Im Norwegischen gibt es unterschiedliche Formen der Pronomen in der dritten Person Einzahl je nachdem, ob es sich um einen Menschen oder etwas anderes handelt. Hier sind die Subjektpronomen:

jeg – ich

vi – wir

du – du

dere – ihr

han – er (menschlich, grammatikalisch männlich, singular)

hun – sie (menschlich, grammatikalisch weiblich, singular)

den – er/sie (nichtmenschlich, grammatikalisch männlich oder weiblich, singular)

det – es (nichtmenschlich, grammatikalisch sächlich, singular)

de – sie (menschlich oder nichtmenschlich, plural)

Hier sind die Objektpronomen (Norwegisch kennt keinen Dativ):

meg – mich/mir

oss – uns

deg – dich/dir

dere – euch

ham oder han – ihn/ihm (menschlich, grammatikalisch männlich, singular)

henne – sie/ihr (menschlich, grammatikalisch weiblich, singular)

den – er/sie (nichtmenschlich, grammatikalisch männlich oder weiblich, singular)

det – es/ihm (nichtmenschlich, grammatikalisch sächlich, singular)

dem – sie/ihnen (menschlich oder nichtmenschlich, plural)

Die Reflexivpronomen sind gleich wie die Objektpronomen – außer in der dritten Person:

meg – mich/mir

oss – uns

deg – dich/dir

dere – euch

seg – sich

Die Possessivpronomen sind etwas komplizierter. Das Possessiv kann entweder vor oder nach dem Nomen stehen. Falls das Possessiv nach dem Nomen steht, bekommt das Nomen die entsprechende Endung für den bestimmten Artikel. Hier sind einige Beispiele:

hjulet min – mein Rad

hjulet vår – unser Rad

hjulet din – dein Rad

hjulet deres – euer Rad

hjulet hans – sein Rad (Besitzer ist menschlich, grammatikalisch männlich, singular)

hjulet hennes – ihr Rad (Besitzer ist menschlich, grammatikalisch weiblich, singular)

hjulet dens – sein/ihr Rad (Besitzer ist nichtmenschlich, grammatikalisch männlich oder weiblich, singular)

hjulet dets – sein Rad (Besitzer ist nichtmenschlich, grammatikalisch sächlich, singular)

hjulet deres – ihr Rad (Besitzer ist menschlich oder nichtmenschlich, plural)

Falls das Possessiv vor dem Nomen steht, hat das Nomen in der Regel keine Endung. Das Possessiv bekommt aber in manchen Fällen (genauer gesagt im Fall der ersten Person und der zweiten Person Einzahl) eine Endung, die dem Geschlecht und der Zahl des Nomens entspricht. In der ersten Person sieht das so aus:

min lastebil – mein LKW

mi dør – meine Tür

mitt hjul – mein Rad

mine bøker – meine Bücher

vår lastebil – unser LKW

vår dør – unsere Tür

vårt hjul – unser Rad

våre bøker – unsere Bücher

In der zweiten Person sieht das so aus:

din lastebil – dein LKW

di dør – deine Tür

ditt hjul – dein Rad

dine bøker – deine Bücher

deres lastebil – euer LKW

deres dør – eure Tür

deres hjul – euer Rad

deres bøker – eure Bücher

In der dritten Person sieht es so aus (da die Endungen für alle Geschlechte des besessenen Nomens gleich sind, gebe ich hier nur ein Beispiel pro Possessiv):

hans hjul – sein Rad (Besitzer ist menschlich, grammatikalisch männlich, singular)

hennes hjul – ihr Rad (Besitzer ist menschlich, grammatikalisch weiblich, singular)

dens hjul – sein/ihr Rad (Besitzer ist nichtmenschlich, grammatikalisch männlich oder weiblich, singular)

dets hjul – sein Rad (Besitzer ist nichtmenschlich, grammatikalisch sächlich, singular)

deres hjul – ihr Rad (Besitzer ist menschlich oder nichtmenschlich, plural)

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Adjektivendungen und Artikel im Norwegischen

[Hier präsentiere ich ein paar Grundlagen zum Thema Adjektivendungen und Artikel im Norwegischen. Das ist keine umfassende Behandlung des Themas, sondern ein paar Notizen, die ich während meiner Recherchen im Internet gemacht habe. Ich lerne selbst erst seit ein paar Monaten diese Sprache, also es kann sein, dass ich manche Sachen falsch verstanden habe. Für Hinweise auf Fehler wäre ich sehr dankbar.]

Ein Nomen im Norwegischen kann entweder männlich, weiblich oder sächlich sein. Die unbestimmten Artikel lauten en (männlich), ei (weiblich), et (sächlich) oder nichts (mehrzahl):

en lastebil – ein LKW

ei dør – eine Tür

et bilde – ein Bild

lastebiler – LKWs

dører – Türen

bilder – Bilder

Mit den bestimmten Artikeln sieht es ein bisschen komplizierter aus. Im Normalfall steht kein Artikel vor dem Nomen. Stattdessen wird dem Nomen ein Suffix hinzugefügt. Die Suffixe lauten -en (männlich), -a (weiblich), -et (sächlich) und -ene (mehrzahl):

lastebilen – der LKW

døra – die Tür

bildet – das Bild

lastebilene – die LKWs

dørene – die Türen

bildene – die Bilder

Sowie im Deutschen können Adjectiven im Norwegischen unterschiedliche Endungen haben. Nach einem unbestimmten Artikel hat ein Adjektiv entweder keine Endung (im Fall eines männlichen oder weiblichen Nomens) oder die Endung -t (im Fall eines sächlichen Nomens):

en stor lastebil – ein großer LKW

ei stor dør – eine große Tür

et stort bild – ein großes Bild

In allen anderen Fällen hat das Adjektiv die Endung -e. Im unbestimmten Plural sieht das so aus:

store lastebiler – große LKWs

store dører – große Türen

store bilder – große Bilder

Falls mit einem bestimmten Artikel ein Adjektiv verwendet wird, wird eine „Doppelbestimmung“ benötigt. In diesem Fall steht der Artikel als separates Wort vor dem Nomen, welches *auch* das entsprechende Suffix behält. Die Artikel hier lauten den (männlich/weiblich), det (sächlich) und de (mehrzahl):

den/denne store lastebilen – der/dieser große LKW

den/denne store døra – die/diese große Tür

det/dette store bildet – das/dieses große Bild

de/disse store lastebilene – die/diese großen LKWs

de/disse store dørene – die/diese großen Türen

de/disse store bildene – die/diese großen Bilder

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Entlassung von Gough Whitlam 1975

[Dies ist ein Essay, das ich 2009 beim Deutschlernen geschrieben habe. Mir ist bewusst, dass es mehrere Sprachfehler enthält. Diese lasse ich hier unkorrigiert, damit der Leser sehen kann, wie sich mein Schreibstil im Laufe der Jahre entwickelt hat.]

Die Entlassung von Premierminister Gough Whitlam stellt ein von den entscheidenden Momenten in australischer politischer Geschichte dar. Heute ist sie noch umstritten, besonders unter älteren Australiern. Obwohl Whitlams Regierung nur drei Jahre dauerte, führte sie mehrere wichtige Reformen ein, die immer noch gelten.

Gough Whitlam hatte am 2. Dezember 1972 zum Premierminister gewählt worden, im ersten Wahlsieg von der ALP (australischen Arbeiterpartei) seit 1946. Er hatte eine satte Mehrheit im Repräsentantnenhaus, aber sah einen abgeneigten Senat gegenüber. Während 1973 lehnte der Senat zweimal Gesetzentwürfe von der Regierung ab. Deshalb wurde im April 1974 ein „double dissolution“ (die Auflösung von beiden Parlamentsgebäuden) Wahl ausgeschrieben. Nach diesem Wahl, den die ALP gewann, fand eine „joint sitting“ (eine Sitzung von dem Repräsentantenhaus und dem Senat zusammen) statt, während deren die Gesetzentwürfe verabschiedet wurden.

Während ihrer zweiter Amtsperiode erlitt die ALP-Regierung mehrere Rückschläge. Die Ölkrise von den 70er Jahren hatte negative Auswirkungen auf die australische Wirtschaft. Zwei Minister — Jim Cairns, der Finanzminister, und Rex Connor, der Minister von Grubenerz und Energie — wurden in der so-genannt Khemlani-Affäre verwickelt. Sie hatten Kapitel aufzubringen versucht, indem sie einen fragwürdigen pakistanischen Finanzier benutzte. Sie machten damit weitern, nach ihre Autorität Geld aufzubringen hatte aufgehoben worden. Whitlam wurde sie zu entlassen gezwungen.

1975 wurden zwei Senatsitze, die der ALP gehört hatten, frei. Normalerweise hätten die Staatsregierungen die Mitglieder zu Senator ernannt, die die ALP nominierte hatte. Aber dieses mal lehten die Staatsregierungen ab, Konvention zu befolgen, und nannten stattdessen zwei Parteilose, die konservative Tendenzen hatten. Dadurch verlor die Regierung, die Fähigkeit ihre Gesetzentwürfe zu verabschieden.

Im Oktober 1975 brachte die Liberal Partei (die Oppositionspartei) im Senat ein, den öffentlichen Haushaltsplan auf umbestimmete Zeit zu vertagen. Die ALP beabsichtigte, Geld von den Banken zu leihen, um den öffentlichen Dienst am Laufen zu halten. Der Patt machte einige Wochen weiter. Am 11. November 1975 griff der Generalgouverneur ein. Er entließ Whitlam, und ernannte der Oppostionsführer Malcolm Fraser als vorübergehender Premierminister. Ein Wahl fand am 13. December 1975 statt, den die Liberal Partei überwältigender gewann.

Heute gibt es viele Erbschaften von den Whitlam Jahren: die Abschaffung der Wehrpflicht, die Chancengleichheit für Frauen, und die Senkung des Wahlalters zu 18 Jahren. Aber vielleicht die wichtigste Folge is das, er politisch fast unmöglich wäre, dass eine Opposition nochmal versuchen würde, einen Wahl auf diese Weise zu zwingen.

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Web Application — German Number Drills

[Dieser Artikel wurde ausnahmsweise in Englisch geschrieben, weil er hauptsächlich von Interesse für Deutschlernende ist.]

Achieving fluency with numbers in a foreign language is hard. Achieving fluency with numbers in German is especially hard, because of the way two-digit numbers are handled when speaking (and when they are written as words). The number 24 for example is vierundzwanzig („four and twenty“) — the rightmost digit is pronounced first! In everyday conversations it is easy to get confused and end up misinterpreting this as 42.

As a solution, learners are sometimes advised to write the number down in reverse order. So, for example, when someone is reciting a telephone number, and you hear vierundzwanzig, you move the pen one space to the right, write down the 4, then move the pen one space to the left, and write down the 2. Personally I think this advice is silly. It is only useful in the very specific situation that you are writing the number down on a sheet of paper. It is useless if you need to enter the number into a keypad, for example, or if you are simply having a conversation in which numbers play a role.

Personally, I believe the key is to get away from the concept of having to transpose the two digits, and instead simply learn to associate the whole word vierundzwanzig with the numerals 24. But how does one accomplish this? In my experience, traditional language courses and language learning materials are not much use here. Two-digit numbers simply do not occur often enough in these contexts to get the repetition necessary to establish the association in one’s memory. Spaced-repetition systems such as Memrise can help a bit, but they do tend to focus on forming an association between two written words (or between a written word and a picture). What is really needed is a tool that helps associate the sound of the word „vierundzwanzig“ with the concept of 24.

So I decided to create one. I have written a simple web application which reads out a random number every three seconds (or at some other interval as specified by the user). The user types in the number, and the application shows whether the answer was right or wrong. This is an application I have used myself (you can see an earlier version of it in this video), and I find that with regular use it does help improve one’s ability to recognise numbers in spoken German.

I hope that other learners will also find this application useful.

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Flattr – nicht nur ein Spendensystem!

Ich benutze seit 8 Monaten die Website Flattr. Es gibt schon ziemlich viele Blogposts, Videos usw im Internet, die erklären, wie Flattr funktioniert. Aber kurz mal zusammengefasst: Man zahlt jeden Monat einen kleinen Geldbeitrag, welcher am Ende des Monats unter allen Content-Anbietern, die man „geflattrt“ hat, geteilt wird. In diesem Artikel möchte ich aber darauf aufmerksam machen, dass Flattr auch zu anderen Zwecken als Geld-Spenden/-Sammeln verwendet werden kann.

Ist man bei Flattr eingeloggt, sieht man oben auf der Seite eine Schaltfläche „Katalog“. Klickt man darauf, sieht man folgendes:

Katalog

Man kann eine Kategorie öffnen und eine Liste aller „Sachen“ (in Flattr-Terminologie), die andere Flattr-Nutzer zur Verfügung gestellt haben, durchstöbern. Außerdem kann man die Suchfunktion verwenden, um bestimmten Content zu finden. Ich habe zum Beispiel viele tolle Musiker entdeckt, in dem ich einfach „soundcloud“ in die Suchleiste eingegeben habe.

Findet man eine Sache, die einem gefällt, hat man verschiedene Möglichkeiten. Man kann natürlich die Sache sofort flattrn oder sogar abonnieren (was heißt, die Sache wird jeden Monat automatisch geflattrt). Eine andere Möglichkeit heißt Folgen. Man geht auf das Profil, dem die Sache gehört, und klickt auf den „Follow“-Knopf:

Wikipedia

Die Funktionsweise dieses Knopfes ist leider ein bisschen verwirrend: Nachdem auf den Knopf geklickt wurde, sieht es so aus, als wäre nichts passiert. Erst wenn man die Seite aktualisiert, sieht man, dass der Knopf nun „Unfollow“ heißt.

Ist man einem Profil gefolgt, sieht man alle Aktivitäten dieses Flattr-Nutzers im Social Feed. Bei mir sieht der Feed so aus:

SocialFeed

Obwohl mir das Konzept eines Social Feeds gefällt, lässt die jetzige Implementierung meiner Meinung nach ein wenig zu wünschen übrig. Der einzige Inhaltstyp, für den das wirklich gut funktioniert, ist Fotos. Bei Tweets zum Beispiel hätte man ganz leicht den ganzen Text im Feed zeigen können; so wie es jetzt ist, muss man darauf klicken, um zu sehen, ob der Tweet überhaupt interessant ist. Dennoch benutze ich die Folgen-Funktion sehr häufig, quasi als eine Art Lesezeichen, damit ich neulich entdeckte Flattr-Profile nicht vergesse.

Bevor ich mich bei Flattr angemeldet hatte, wusste ich gar nicht, dass es den Katalog und den Social Feed gibt. Ich vermute, dass es vielen Nicht-Flattr-Nutzern genauso geht. Meiner Meinung nach wäre es wünschenswert, wenn sich Flattr und die Flattr-Community mehr Mühe geben würden, um diese nicht kostenpflichtigen Aspekte des Dienstes bekannter zu machen.

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Norwegische Verben konjugieren

[Hier präsentiere ich ein paar Grundlagen zum Thema Konjugieren norwegischer Verben. Das ist keine umfassende Behandlung des Themas, sondern ein paar Notizen, die ich während meiner Recherchen im Internet gemacht habe. Ich lerne selbst erst seit ein paar Monaten diese Sprache, also es kann sein, dass ich manche Sachen falsch verstanden habe. Für Hinweise auf Fehler wäre ich sehr dankbar.]

Der Infinitiv eines norwegischen Verbes endet normalerweise mit -e. Beispiele: å være (sein), å lage (machen), å omtåle (erwähnen). Eine wichtige Ausnahme: å ha (haben).

Um ein Verb im Präsens zu konjugieren, braucht man in Normalfall nur ein -r am Ende des Infinitivs hinzuzufügen. Nehmen wir als Beispiel das Verb å se (sehen):

ich sehe – jeg ser

wir sehen – vi ser

du siehst – du ser

ihr seht – dere ser

er sieht – han ser

sie sieht – hun ser

es sieht – det ser

sie sehen – de ser

Das Präteritum bildet man (normalerweise), in dem man ein -t an der zweitletzten Position des Infinitivs setzt:

ich erwähnte – jeg omtålte

wir erwähnten – vi omtålte

du erwähntest – du omtålte

ihr erwähntet – dere omtålte

er erwähnte – han omtålte

sie erwähnte – hun omtålte

es erwähnte – det omtålte

sie erwähnten – de omtålte

Das Partizip der Vergangenheit ist wie das Präteritum ohne ein -e am Ende. Um das Perfekt zu bilden, kommt noch dazu das Hilfsverb å ha (haben):

ich habe erwähnt – jeg har omtålt

wir haben erwähnt – vi har omtålt

du hast erwähnt – du har omtålt

ihr habt erwähnt – dere har omtålt

er hat erwähnt – han har omtålt

sie hat erwähnt – hun har omtålt

es hat erwähnt – det har omtålt

sie haben erwähnt – de har omtålt

Im Norwegischen gibt es verschiedene Zukunftsformen, aber das Üblichste (so gut wie ich feststellen kann) wird mit dem Hilfsverb skal gebildet:

ich werde antworten – jeg skal svare

wir werden antworten – vi skal svare

du wirst antworten – du skal svare

ihr werdet antworten – dere skal svare

er wird antworten – han skal svare

sie wird antworten – hun skal svare

es wird antworten – det skal svare

sie werden antworten – de skal svare

Mit folgender Webseite kann man jegliche norwegische Verben konjugieren: http://www.verbix.com/languages/norwegian.shtml

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